Dec
29
2010

Die Heimkehrer

Fuer alle, die es noch nicht gehoert haben sollten:

Wir kommen zurueck und das schon bald!

Und weil wir Euch und gutes baeyrisches Essen so lange vermisst haben, fuehrt unser erster Weg ins Brauhaus.

Fuer alle die Lust auf ein Hallo haben, kommt doch einfach mit!

Wir werden am 14. Januar ab ca 20.00 Uhr in den

Augustiner Bräustuben

Landsbergerstr.19, 80339 München

sein.

Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen mit Euch!

Kai & Christina

Written by Kai-Alexander in: - |
Dec
25
2010

Alles hat ein Ende…

Traurig Nachrichten zum Fest:

Unser Computer fand die holprigen Busfahrten durch Asien wohl nicht so prickelnd und hat sich nun endgueltig von uns verabschiedet…!

Damit muessen wir leider unseren Reise-Blog schliessen…

Unsere zahlreichen (!!!) lustigen Geschichten aus Thailand und Malaysia, von den Philippinen, aus Kambodscha und Vietnam werden wir Euch dann live und in Farbe erzaehlen, wenn wir wieder da sind!

Und wie viele von Euch schon wissen, ist das schon in 21 Tagen soweit…
Wir freuen uns schon riesig Euch alle wieder zu sehen!

Habt bis dahin ein schoenes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein tolles Jahr 2011!!!

Eure Christina und Kai

Written by Kai-Alexander in: - |
Dec
09
2010

Week 34 and 35

Großstadt-Wahnsinn in Hong Kong und Macau
oder:
„Von selzamen und hir Lannds fremden Sachen“

(Zitat aus Briefen der Wittelsbacher)

Endlich besuchen wir den Part der Erde, in dem (meine) vornehme Blässe noch etwas wert ist! Ach, was sag ich? Sie gilt gar als Schönheitsideal. Nicht nur haufenweise Bleichcremes in den Drogeriemärkten zeugen davon, sondern auch Stripclubs, die damit werben, dass ausschließlich blasse Europäerinnen mit ihren weiblichen Reizen locken!
Willkommen in Asien, willkommen in Hong Kong und Macau.

Unser Besuch läuft dann aber doch etwas harmloser ab…
Körperliche Gelüste werden zwar auch im Übermaß befriedigt, diese beziehen sich aber doch eher auf (altbekannt!) rein kulinarische Abenteuer und (neu!) auf tägliche Fußmassage-Einheiten!

Glücklicherweise haben wir in Hong Kong eine echte „Gastfamilie“. Bei Kais Kollegen Florian, seiner Frau Christine und der kleinen Luisa finden wir nicht nur eine gemütliche Bleibe mit einem „Million-Dollar-Blick“ auf die Skyline der Stadt. Als echte Insider versorgen sie uns täglich mit den besten Tipps. An dieser Stelle sei noch mal ein herzliches Dankeschön an die Drei herübergerufen!

Zum Eingewöhnen schauen wir zunächst einmal vom „Peak“ aus auf die Mega-City herunter. Skyscraper an Skyscraper reiht sich aneinander. Kaum ist der eine fertig gestellt, wird daneben schon wieder ein älteres Hochhaus abgerissen und durch ein noch höheres ersetzt. Die Stadt gleicht einer Dauerbaustelle im permanenten (und lautstarken) Wandel.

Mit ähnlicher Geschwindigkeit geht es ein paar Stockwerke tiefer im Straßenchaos zu. Während wir bisher zumindest das Gefühl hatten, den Rhythmus unserer Reise selbst bestimmen zu können, beschleicht uns hier der Verdacht, Hong Kong bestimmt über uns.
Laut, grell und überladen verschlingt uns die Stadt. Wir lassen uns im Menschgewusel treiben und ergeben uns dem Wahnsinn.

Etwas außerhalb besuchen wir die Insel Lantau und fahren in einer gläsernen Gondel zum „Tian Tan Buddha“. Schnell haben wir erkannt, dass es in Asien extrem wichtig ist, eine möglichst einzigartige Buddha-Statue vorweisen zu können. Mit Attributen wird also nicht gespart und damit auf die Einzigartigkeit gepocht. „Tian Tan“ wird einfach zum „größten, sitzenden Outdoor-Bronze-Buddha der Welt“ erklärt. Outdoor hin, Bronze her… beeindruckend riesig ist er auf jeden Fall und wir stehen ehrfürchtig (in Massen anderer Touristen) vor ihm. Ganz buddhistisch wedeln wir anschließend im „Po Lin Kloster“ Räucherstäbchen vor den Altären und schicken unsere guten Wünsche für Euch ins Universum.

Am nächsten Tag nehmen wir die legendäre „Star Ferry“, die als eines der geliebten Wahrzeichen Hong Kongs gilt, und schippern nach Kowloon hinüber. Für die meisten Besucher bedeutet der Stadtteil „Shopping“. Für uns bedeutet er schlicht „Essen“!
Christine hat uns mit einem heißen Restauranttipp versorgt, den wir natürlich gleich ausprobieren. Und so kommen wir zu einem unvergesslichen Essen in einem Michelin-Sterne-Restaurant und bezahlen dafür noch nicht mal ein Appel und ein Ei.
„Tim Ho Wan“ ist kaum mehr als ein „Hole-in-the-Wall“ und von einem gestelzten Sterne-Restaurant meilenweit entfernt. Trotzdem ist der Andrang (verständlicherweise!) so groß, dass man schon bereit sein muss, für die gustatorische Offenbarung in Form von Dim Sum gut und gerne zwei Stunden anzustehen.
Doch die Zeit wird einem von der resoluten Türsteherin, die lauthals brüllend die Gäste hinein und hinaus dirigiert, verkürzt. Pech hat, wer kein Chinesisch versteht oder keine chinesische Übersetzerin findet. Denn wer nicht binnen Millisekunden nach dem Ausrufen seiner Wartenummer reagiert, wird kurzerhand von der Liste gestrichen und darf sich wieder hinten anstellen…

Unser Mittagessen ist dementsprechend erst um ca. vier Uhr erfolgreich beendet. Und dann kann man ja auch schon prima dazu übergehen, sich in der Hotelbar des „Sheraton“ dekadente Drinks zu leisten und wenig später die nächtliche Lightshow der Skyline zu genießen, oder?

Ein weiteres Must-Do in Hong Kong ist der „Escalator“ in Soho. Das am Berg gelegene Stadtviertel wurde kurzerhand mit einer Rolltreppe versehen, die morgens „downhill“ und später „uphill“ läuft. So lässt sich ein ganzes Viertel gemütlich Rolltreppen fahrend erkunden.

Scheinbar bekommt mir die asiatische Luft (noch) nicht so ganz und ich liege den letzten Tag krank im Bett. Kai bleibt also nichts weiter übrig, als sich dem HK-Geldadel anzuschließen und sich die Nacht in pompösen Bars und geheimen Clubs um die Ohren zu schlagen. Dabei lehnt er glücklicherweise die eindeutigen Angebote einer „Paris Hilton“ Hong Kongs dankend ab, so dass wir unsere Reise doch noch gemeinsam fortsetzen können.

Es geht also mit der Fähre weiter nach Macau, einer ehemalige Kolonie Portugals. Heute gilt die Stadt vor allem als eines: Das größte Zocker-Paradies der Welt. Seit 2007 hat es Las Vegas in Sachen Casino-Einnahmen gar überholt. Kein Wunder also, dass Macau Heimat des größten Casinos der Welt, dem „Venitian“ (Ja, das gibt es in „klein“ auch in Vegas), ist. Man sagt, wer Spaß haben will, verpulvert sein Geld in Vegas – wer ernsthaft der Spiellust oder -sucht verfallen ist, fährt mit einem großen Geldkoffer nach Macau.

Da wir beide uns eindeutig zur „Vegas-Fraktion“ zählen, begeben wir uns in Macau lieber auf die Suche nach europäischen Spuren. Bemerkens- und sehenswert ist hier nämlich das Aufeinanderprallen portugiesischer und chinesischer Kultur und Architektur!
Die historische Innenstadt mutet sehr europäisch an, doch ein Blick in die Seitenstrassen verrät dann doch den wahren Standort. Das markante „Grand-Lisboa-Casino“ thront als weit sichtbares Kitsch-Wahrzeichen im Stadtzentrum. Ringsherum gesellen sich die „Ruins of the Church St. Paul“, der „Lago do Senado“ und andere portugiesische Kolonialgebäude in friedlicher Eintracht und Symbiose mit buddhistischen Tempeln und historischen Mandarin Häusern. Diese Mischung präsentiert außergewöhnliche und teilweise recht verwirrende Kontraste fürs Auge.

Unser persönliches Highlight in Macau ist der „A-Ma Tempel“, dessen verschiedene Altäre entlang eines kleinen Berghangs gebaut sind und deren verschachtelte Bauweise in uns regelrecht kindlichen Entdeckungstrieb hervorruft.
Vermutlich nicht unserem frommen Aussehen, sondern eher Kais versehentlich sehr großzügiger Spende ist es zu verdanken, dass wir sogar der ortsansässigen Gottheit persönlich vorgestellt werden. Ehe wir uns versehen, werden wir vor die Buddha-Statue gezogen und auf unsere Knie gedrückt. Dann erkundigt sich der Geistliche nach unserem Namen, stellt uns der Heiligkeit vor und bittet um Segen für uns. Nachdem wir uns drei mal verbeugt haben, dürfen wir wieder aufstehen und glauben jetzt einfach mal fest an die Gunst der Götter!

Nach dieser schönen und schonenden „Orientation-Week“ auf dem asiatischen Kontinent fühlen wir uns nun gewappnet für alles was da auf uns zukommen mag.
Doch wohin soll es uns als nächstes verschlagen? Wir entscheiden uns schließlich dafür, uns auf die Suche nach dem authentischen Thailand zu machen…

In diesem Sinne:
Lernt mit uns Yamalia kennen…

Eure Christina mit dem Piraten (s.u.!) Kai

Satz der Woche:
„Hilfe, Piraten!“
Kai muss eine wirklich schwere Niederlage einstecken.
Bislang war er von der Zuneigung kleiner Mädchen geradezu verwöhnt. Sämtliche weibliche Geschöpfe unter vier Jahren waren automatisch hingerissen von ihm. Doch nun ist alles anders…
Die kleine Luisa hat bestenfalls ein kritisches Gesicht zu bieten, wenn sie Kai sieht. Schlimmstenfalls kullern Tränen. Na so was…?
Auch kleine Bestechungsgeschenke können Luisas Herz nur schwer erweichen – sie hat schlicht und einfach Angst vor dem „Piraten-Kai“!!!
Offensichtlich gleicht sein äußeres Erscheinungsbild (seit neuestem mit Kopftuch gekrönt!) für Luisas Geschmack einfach zu sehr „Jack Sparrow“.
Und was bitteschön hat der in ihrem Zuhause zu suchen…?!?!

Wieder was gelernt:
Was man alles essen kann…
Ein Spaziergang durch chinesische Marktstraßen verspricht immer ein Abenteuer für sich. Belustigt stehen wir Europäer vor den Auslagen und fragen uns oft was das Feilgebotene eigentlich ist? Erfahrungsgemäß ist es manchmal besser, die Antwort gar nicht erst heraus zu finden!
Von undefinierbaren Pülverchen, Pilzen und Tier(teil)en zur Kurierung von Zipperlein auf chinesische Art, getrocknetem Seafood (was man alles trocknen kann!), gerösteten Insekten in sämtlichen Variationen, Schlangenschnäpsen (mit Inhalt, versteht sich!) und Stinky-Tofu (der Name ist Programm!) müssen wir Euch sicher nichts erzählen. Doch im Land des Konfuzius gelten auch Schwalbennester (!) als dringend verzehrungswürdig!
Für das Kauen auf diesem Secondhand-Gestrüpp werden dann scheinbar auch noch solche Unsummen gezahlt, dass wir in Hong Kong auch „Schwalbennester-Nobel-Boutiquen“ vorfinden.
Macht diese „Delikatesse“ jetzt schön? Oder gesund? Jung? Oder gar schlau?
Vom Preis her müsste es eigentlich ein wahrer Rundumschlag sein!

Written by Christina Ildikó in: - |
Nov
25
2010

Week 32 and 33

„It is getting hot!“ auf der Nordinsel Neuseelands
Bonus:
Eure Fragen – unsere Antworten

John Cleese ist für seinen legendären, englischen Humor bekannt. Nach seinem Besuch des wenig malerischen, neuseeländischen Städtchens Stratford, soll er folgenden Ratschlag auf den Lippen gehabt haben: Wer an Selbstmord denke, bisher aber nicht den Mut aufbringen konnte, den würde die Trostlosigkeit der Stadt bei seinem Vorhaben wohl sehr unterstützen…
Doch auch der Humor der Kiwis ist nicht zu unterschätzen: Sie benannten daraufhin einfach eine Müllhalde nach ihm!

Die besagte Müllhalde zu besichtigen, haben wir uns verkniffen. Stattdessen haben wir unseren Besuch in Stratford also allein darauf beschränkt, uns „Mount Taranaki/Egmont“ – der hin und wieder auch als „Film-Fujiyama“ herhalten muss – aus der Nähe anzusehen. Seine perfekte Kegelform dominiert den gesamten Landstrich. Kreisrund verteilt sich die Landmasse um ihn herum. Auf der Straßenkarte ist das ganze Gebiet als absolut regelmäßiger, grüner Kreis eingezeichnet. Fast so, als wäre die Gegend mit Hilfe eines Zirkels entworfen worden. Absolut surreal!

Als wir anschließend den „Rhein des Maorilandes“, den „Whanganui River“, entlang fahren, beweisen die Neuseeländer ein weiteres Mal Sinn für Humor: nacheinander kommen wir durch seltsam bekannt anmutende Orte wie „Athen“, „London“ und „Jerusalem“.

Gesellt sich zu diesem Kiwi-Humor dann noch ein Funke Widerstand gegen staatliche Verwaltungspolitik, kann es ganz schnell geschehen, dass ein eigener Stadtstaat gegründet wird: die Republik „Whangamomona“. Auf unserer Fahrt über den idyllischen „Forgotten World Highway“ – der Name ist tatsächlich Programm! – machen wir hier kurz Halt.
Wie wir erfahren, gibt es die beiden tierischen Präsidenten bedauerlicherweise nicht mehr: „Billy the Goat“, der Regierungsoberhaupt wurde, indem er der Einfachheit halber die Stimmzettel der Mitkandidaten aufgefressen hat, ist leider verstorben. Sein Nachfolger „Tai the Poodle“ ist nach einem vereitelten Mordanschlag eines Kontrahenten in vorgezogenem Ruhestand.

Das letzte große „Must-See“ unseres Weges durchs Kiwi-Land hält die Coromandel-Halbinsel am östlichen Zipfel der Nordinsel für uns bereit. Hier lockt der „Hot Water Beach“ mit sprudelndem Thermalwasser direkt am Meer.
Doch vor dem Vergnügen hat der Herrgott schon immer die Arbeit gesetzt und der „Privatpool mit Ausblick“ muss erst noch hart erarbeitet werden. Der örtliche Kiosk macht die Not nicht zur Tugend, sondern geschickt zur Haupteinnahmequelle und vermietet Schaufeln. Mit einer solchen bewaffnet geht es hinunter an den Strand. Flink wird im Sand ein Loch als „Natur-Jakuzzi“ gegraben, in dem sich nun das hochsprudelnde Thermalwasser mit den kühlen Meereswasser zu einem wohligen Bad vermischt. Mit perfektem Blick auf die See lässt es sich bis zum Eintreffen der Flut herrlich entspannt darin planschen.
Da der „Hot Water Beach“ aber keinesfalls mehr als Geheimtipp gilt, reihen sich während der Ebbe zahlreiche dieser „privaten Badelöcher“ dicht aneinander und man findet sich schnell in munterer Runde wieder.
Ungeahnte Probleme ergeben sich jedoch in dem Moment, in dem eine chinesische Reisegruppe im Anmarsch ist – und manch Teilnehmerin das Grundkonzept nicht ganz verstanden hat: jeder buddelt hier sein eigenes Loch!
Unser nichtsahnender Nachbar älteren Semesters wird also von einer jungen Chinesin überrascht, die es sich ganz selbstverständlich in seinem heißen Pool gemütlich macht. Erst lächelt sie ihn dabei entwaffnend an, dann kuschelt sie sich ganz selbstverständlich an seine Seite. Und noch netter und liebevoller verschmiert sie anschließend genüsslich Sandschlamm auf seinem Bauch. So „hot“ hatte sich unser Nachbar den Strand ganz sicher nicht vorgestellt! Seine Frau, die verdutzt und vom chinesischen Raubkätzchen unbeachtet daneben steht, sicher ebenfalls nicht.
Peinlich berührt versucht der ungefragt „Adoptierte“ – oder noch treffender: „Okkupierte“ – immer wieder der Besucherin klar zu machen, dass das seine Kuhle ist und er auch kein Sand-Peeling nötig hat! Doch keine Chance! Das Mädel bleibt hartnäckig (und zumindest nett dabei lächelnd) sitzen.
Zumindest wir als glücklicherweise Unbetroffene kommen bei dieser unfreiwilligen Komikdarbietung aus dem Lachen nicht mehr raus…

Neuseeland gibt sich wirklich alle Mühe, uns auf die letzten Meter noch alle Klischees zu präsentieren, die man im deutschen Fernsehen regelmäßig vor Augen geführt bekommt. Da einer unserer letzten Reisetage auf den Labour Day fällt, kommen wir unverhofft sogar noch in den Genuss eines Schaf-Schur-Wettbewerbes. Doch wer hierbei etwa an profane Volksbelustigung denkt, liegt falsch! Es gibt ganz klare Bewertungsregeln (Schnelligkeit und Sauberkeit) und nur Profis, wohlgemerkt mit eigenem Schurgerät und einer gehörigen Portion Ernst, dürfen an die Tiere ran. Diese lassen die Prozedur auch mit (verzweifelter?) stoischer Ruhe über sich ergehen. Oder wie würdet ihr den Gesichtsausdruck (siehe Fotos!) interpretieren?

In der Hauptstadt Auckland, unserer letzten Station, saugen wir ein letztes Mal die Schönheit des Landes am „Karekare“-Strand ein. Das mystisch Zusammenspiel des schwarzen Sandes mit der rauen Brandung und der Einsamkeit der Westküste lieferte schon für „Das Piano“ einen unverwechselbaren Hintergrund. Und die Ausstrahlung des Ortes ist auch in der Realität nicht weniger faszinierend.

Mit diesem magischen Anblick schließen wir nach zwei Monaten endgültig das Kapitel „Neuseeland“ mit allerhand schönen Erinnerungen im Gepäck und begeben uns auf zur nächsten Destination: Asien!
Für diesen letzten Reiseabschnitt sind wir mehr oder weniger „blank“ und statt Ziel und Plan haben wir nur einen Flug nach Hongkong – und unsere Abenteuerlust…

In diesem Sinne:
Folgt uns in fremde Welten!

Eure Christina mit dem Warmwasser-Planscher (nicht Warmduscher!) Kai

Bonus:
In all Euren lieben Mails bekommen wir immer wieder Fragen gestellt, die wir an dieser Stelle gerne beantworten möchten:

Eure häufigsten Fragen – unsere ehrlichen Antworten:
- Wo ist das Paradies?
Wir haben schon ziemlich früh festgestellt, dass das Paradies nicht unbedingt an Palmen und weißen Strand festzumachen ist! Manchmal hat es sogar rein gar nichts damit zu tun. Es sind viel mehr die Situationen und Menschen auf dem Weg, die wir als “Erinnerungs-Schätze” mit nach Hause nehmen werden. Ob diese dann von Palmen umsäumt und Meeresrauschen begleitet waren, spielt keine Rolle.
Aber wenn ihr so wollt: Bisher kam Aitutaki in den Cook Islands dem Klischee-Paradies schon sehr sehr nahe!
Erstaunlich ist aber, dass aus unserer Sicht plötzlich das gute alte Europa oder gar das manchmal etwa griesgrämige Deutschland paradiesisches Potential entwickeln!  Offensichtlich verändern sich die Perspektiven enorm, je länger der zurückgelegte Weg.

- Ist euch das dauernde Reisen nicht schon zu anstrengend oder gar fad?
Abenteuerlust und Reisen sind – wie Kai zu pflegen sagt – der einzig gute Virus, der einen befallen kann. Es gibt kein Gegenmittel und wir sind froh darum!
Langweilig wird es nie. Jeder Tag in einer fremden Welt, umgeben von fremden Menschen, bringt neue Erlebnisse, Eindrücke, Herausforderungen und Lektionen, die wir nie mehr missen möchten. Und dazu gehören sogar „Höhepunkte” wie das Sich-quer-über-die Panamericana-Erbrechen…
Aber dass das Leben aus dem Rucksack nie anstrengend wird können wir wirklich nicht behaupten. Langes Reisen ist nicht nur toll, sondern mitunter auch mal nervtötend. Hin und wieder kommen wir an den Punkt, an dem wir uns fragen: Was machen wir hier eigentlich? Dann klingt die Aussicht auf ein warmes Bett, eine erfrischende Dusche oder ganz einfach einen stinknormalen Alltag plötzlich schrecklich verlockend… zumindest fünf Minuten lang!

- Was vermisst ihr?
Christina:
Sehnsucht nach Euch allen zu bekunden lasse ich an dieser Stelle mal außen vor – obwohl sie langsam ernste Ausmaße annimmt! Statt dessen besinne ich mich auf die weltlichen „Gelüste”: einfach mal wieder schicke Stiefel statt Funktions-Trekkingschuhe tragen, Butterbrezeln und Kässpatzen essen – und aktuell Mamas Plätzchen gepaart mit Contrella-Lebkuchen verputzen…
Kai:
Ganz klar, im Sommer die Biergärten und im Winter das Skifahren! Leberkässemmeln! Bierselige Monologe des einen oder anderen Freundes. Mein Zimmer in und meine Mitbewohner der Ebenauer Straße. Ja sogar ein bisschen Memmingen, eigentlich aber eher die Verräter, die in Scharen nach Memmingen zurückgekehrt sind (habt keine Hoffnung, ich geselle mich nicht dazu). Nicht zu vergessen die (gut gemeinten, aber von mir stets ignorierten) Predigten meiner Mutter…

- Kai, dein Haar…!
Ja, das wächst und gedeiht prächtig… Was man damit zwischenzeitlich schon Lustiges anstellen kann, haben wir – insbesondere für Axel S und Martin M – ausprobiert. Das (erschreckende?) Ergebnis gibt es dann in einem der nächsten Blog-Einträge…

- Ihr seid nun schon viele Monate 24 Stunden täglich zusammen. Nervt das nicht auf Dauer? (Oder wie Susanne es formuliert: Habt ihr euch noch lieb?)
Nein, das nervt überhaupt nicht und ja, wir haben uns noch lieb!
Wir selbst haben anfangs auch ein wenig Bedenken gehabt, wie das wohl sein würde. Mittlerweile können wir aber voller Überzeugung sagen: Es tut gar nicht weh! Im Gegenteil! Wenn man in der Ferne zu zweit auf sich gestellt ist, wächst man sogar eher noch mehr zusammen. Man wird ganz automatisch zu einemTeam, das sich immer 100%-ig aufeinander verlassen können muss. Auch wenn ein Streit außerhalb der heimischen “Comfort Zone” und ohne echte räumliche Ausweichmöglichkeit auch mal ungewohnt heftig ausfallen kann…
Und langweilig wird es schon allein deshalb nicht, weil wir täglich ja ein Vielfaches mehr erleben und sehen als für gewöhnlich in unserem bundesdeutschen Alltag. Für genügend Gesprächsstoff ist also garantiert immer gesorgt!

- Gibt es neue Eigenschaft, die du an deinem (Reise-)Partner kennen gelernt hast?
Christina:
Ich möchte an dieser Stelle ganz diplomatisch aus „Effi Briest” zitieren (… und endlich macht mein Deutsch-LK auch mal Sinn!):
„Ach [Luise,] lass, das ist ein zu weites Feld!”…
Kai:
Die Auge-Fuß-Koordination beim Heruntersteigen von Stufen ist dringend verbesserungswürdig!

- Habt ihr schon Ringe getauscht?
Warum sollten wir? Ein für alle Mal: Gebt die Hoffnung auf!!! Wirklich!!!!
Die einzigen Ringe, mit denen wir eventuell zurück kommen, sind Rettungsringe – jedenfalls, falls das asiatische Essen weiterhin so gut schmeckt!

- Kommt ihr denn wieder?
Natürlich! Schon sehr bald und gerne!

Written by Christina Ildikó in: Neuseeland | Tags:
Nov
18
2010

Week 30 and 31

Jede Menge Kiwi-Superlative
außerdem:
Exklusive Paparazzi-Aufnahmen! Erste Fotos vom geheimen „Hobbit-Set“!

Unsere „Halbzeit“ in Neuseeland beginnen wir in Dunedin. Dieses unscheinbare Studentenstädtchen präsentiert sich uns als wahrer Ort der Superlative:
Zum einen wartet es mit dem angeblich meist fotografiertesten Objekt des Landes, seinem „schottischen“ Bahnhofsgebäude, auf. Wer bitte zählt so etwas (zuverlässig)…?
Zum anderen finden wir hier auch die steilste Straße der Welt. Wenigstens das lässt sich zuverlässig belegen – und San Francisco sieht in dem Fall ziemlich alt aus!

Und da wir schon mal bei Superlativen sind, besichtigen wir im Anschluss auch gleich noch das „Larnach Castle“, Neuseelands einziges und in Ehren gehaltenes Schloss. Im Vergleich zu den europäischen Prunkbauten natürlich eher ein Schlösschen. Es befindet sich in Privatbesitz und wurde von der darin lebenden Familie liebevoll im Schweiße ihres Angesichts selbst restauriert. Und das verdient in unseren Augen das Prädikat „super“!

Unsere nächste Station ist Oamaru im Osten der Südinsel. Einst gehörte es zu den reichsten Hafenstädten des Landes. Von diesen vergangenen Zeiten erzählen heute noch die weißen Sandsteingebäude im viktorianischen Stil, die die gesamte Innenstadt im prunkvollen Glanz erstrahlen lassen.
Noch mehr beeindrucken uns aber die Pinguine, für die Oamaru ebenfalls berühmt ist. Am alten Hafen hat sich eine ganze Kolonie breit Zum Sonnenuntergang kommen die niedlichen „Frack-Träger“ vom Fischen aus dem Meer zurück und bringen den laut rufenden Jungen ihren „Catch of the day“.
Man kann nun viel Geld bezahlen und das Spektakel von einer Tribüne aus beobachten. Verstohlene Blicke Zahlungsunwilliger verhindert ein meterhoher Zaun um das hermetisch abgeriegelte Gelände. Der ganze Aufbau erinnert fast schon an einen DDR-Grenzposten!
Man kann aber auch einfach auf dem Parkplatz vor diesem „Hochsicherheitstrakt“ still und leise warten… und wird, wenn die Horden an Touristen wieder verschwunden sind, von den schlecht sehenden Pinguinen regelrecht überrannt! Denn, sobald sie sich sicher fühlen, überqueren sie ohne Rücksicht auf Verluste die Straße und watschelnd uns haufenweise zwischen den Beinen hindurch. “Patsch, patsch!“ macht es auf dem Asphalt, wenn sie im Affenzahn über die Straße huschen. Ein „Oh, wie süüüß!“ entwischt dabei sogar Kai…

Durch Zufall und aus reiner Neugierde stolpern wir am nächsten Tag in Oamaru in eine bisher unentdeckte Attraktion: Dem örtlichen Senioren – Lokalradio. Die vielen altertümlichen Radios, die vor der Tür ausgestellt sind, machen mich neugierig. Und ehe ich mich versehe, finde ich mich beim Bewundern der Gerätschaften plötzlich in einem kleinen Studio wieder, in dem eine rüstige Rentnerin angesagte Hits wie „Weiße Rosen aus Athen“ auflegt. Gerade als wir gehen wollen, kommt auch schon die DJ-Ablösung vorbei: ein weiterer rüstiger Rentner – natürlich mit seinem eigenen CD-Koffer. Wir tippen auf „ABBA Greatest Hits“.

Auch Neuseeland blickt stolz auf einen echten Goldrausch zurück, der in manchen Gegenden aus verschlafenen Dörfern umtriebige Städte zauberte. Doch das sind vergangene Zeiten. Die Orte des Geschehens sind heute mehr oder weniger verwaist und nach Superlativen sucht man vergebens. Bei genauem Hinsehen kann man aber versteckte Perlen finden.
So landen wir m kleinen St. Bathans. Das Städtchen befindet sich im großen Nichts gleich hinten links und zählte zur Hochphase des Goldrausches stolze zweitausend Einwohner. Verblieben sind davon heute noch ganze sechs Leute – und ein Labrador. Freudig begrüßt er die Besucher vor dem „Vulcan Hotel“, das in der gesamten Umgebung, wahrscheinlich aus Mangel an Alternativen, wahren Kultstatus genießt.
So verschlafen St. Bathans auch sein mag – oder eben genau deshalb - steht es auf unserer „Liebenswert-Liste“ ganz oben.

Die wahren Superlative jedoch bietet immer noch die neuseeländische Natur.
Seien es der scheinbar unendliche Horizont am „Nugget Point“, die bemerkenswert runden Steine der „Moeraki Boulders“ oder die unzähligen Wasserfälle des gigantischen Milford Sounds im Fjordland, den wir auf einem Schiff, leise durchs Wasser gleitend, erkunden.
Auf kleinstem Raum prahlt die Natur hier in „Mittelerde“ mit ihrer vielfältigen Schönheit.

Als wir uns die bizarren „Elephant Rocks“ im Westen der Insel ansehen wollen, finden wir neben dem Naturwunder auch ein merkwürdiges Gebäude vor. Durch hohe Absperrungen ist es von der Straße kaum einsichtig und Kai meint sogar einen Wachmann gesehen zu haben. Wir werden stutzig.
„Ich könnte wetten, das ist ein Drehort vom Hobbit!“, kommt Kai plötzlich ein Geistesblitz. Während ich noch darüber nachdenke (zumal die millionenschwere Produktion ja eigentlich gerade gestoppt wurde), stolpern meine Augen auch schon über den Anblick einer Olive… Einer Olive?? Moment… die ist ja aus Plastik!
Bei genauerem Hinsehen finden wir überall zwischen den „Elephant Rocks“ wild verstreute Plastikblätter. Vorsichtshalber sammeln wir sie alle ein und sehen mit der Hilfe von Ebay schon großen Reichtum auf uns zukommen! Noch mehr Geld versprechen wir uns aber von echten Paparazzi-Aufnahmen des Drehortes. Absolut professionell robben wir uns also durchs Gras an das Filmset heran. Mit allen Wassern gewaschen klären wir im Vorfeld noch das „Ausstiegsszenario“: Sofort nachdem wir vermeintliche „Million-Dollar-Shots“ der Kulisse „im Kasten“ haben, wird Kai mir die Speicherkarte geben und ich sie galant im BH verschwinden lassen. So einfach geht das!
Die Mission glückt, kein Wachmann erwischt uns und wir haben mächtig Spaß dabei! Ob wir  allerdings wirklich einen Hobbit-Drehort gefunden haben, wird uns bis zum Filmstart ein großes Rätsel bleiben. Aber wir glauben fest daran und hätten da so ein paar Deko-Blätter zu verschenken…

Eine Besonderheit Neuseelands sind mit Sicherheit die zwei Gletscher „Fox“ und „Franz Josef“. Aber Gletscher haben wir in Europa doch auch, mag der ein oder andere nun denken. Das Einzigartige an diesen beiden ist jedoch ihre unmittelbare Nähe zu Regenwald und Meer! Sie fließen quasi fast hinein!
Als wir vor Ort ankommen, geht für mich ein großer Traum in Erfüllung. Ein Helikopter-Flug! Den großen Augenblick ehrfürchtig vor Augen, erkundige ich mich nach Preis und Abflugzeiten. „In fünf Minuten… Oder der nächste dann in einer halben Stunde.“ Offensichtlich grenzt so ein Flug hierorts schon an Banalität und eine Busfahrt zu organisieren dürfte aufwändiger sein.
Aber wir sind ja anpassungsfähig und sitzen fünf Minuten später im Cockpit des Hubschraubers. Mit fantastischem Blick geht es über die riesigen Gletscherzungen hinweg.  Sogar der größte Berg Australasiens, „Mount Cook“, zeigt sich diesmal und streckt sich vor uns majestätisch in die Höhe. Und obwohl meine persönliche Liebe zu Bergen ja lediglich rudimentär vorhanden ist, bekomme ich angesichts des atemberaubenden Panoramas eine regelrechte Gänsehaut. Von hier oben sehen die Gipfel ja wirklich schön aus! Und man muss sie auch gar nicht unbedingt schweißgebadet erklimmen. So ein Hubschrauber als Fortbewegungsmittel steht bei mir ab sofort jedenfalls ganz hoch im Kurs!

Ein kurzes Verschnaufen und es geht weiter zum nächsten Naturerlebnis.
Der bekanntesten und meist gelaufenen Track Neuseelands dürfte wohl der „Abel Tasman Track“ im Norden der Südinsel sein. Die Route führt direkt am Meer entlang und gilt als einer der schönsten Strecken der Welt.
Nachdem übermäßiges Wandern bei mir aber inzwischen absolut „out“ ist, entschließend wir uns zur einzig wahren Alternative. Wir paddeln! Ein Kayak ist schnell gemietet und nachdem ich mich mit dem Gedanken angefreundet habe, mich notfalls kopfüber in der stürmischen See hängend aus dem Kayak zu schälen, geht es auch schon los. Einen Tag lang paddeln wir die Küste rauf, die Küste runter, vorbei an verspielten Seelöwen und einsamen Stränden, hinein in kleine Buchten und Lagunen am Küstenrand. Obwohl das alles schon in fast meditativem Rhythmus geschieht, sind wir abends so platt, dass wir um acht erschlagen im Bett liegen und einfach zwölf Stunden durchschlafen.

Letzter Anlaufpunkt unserer Südinsel-Tour ist Golden Bay, das neuseeländische Hippie-Mekka. Unendlich weit und einsam ist es hier. Wir fahren bis zum nördlichsten Punkt, dem „Cape Farewell“. Dort lassen wir uns den rauen Wind um die Nase wehen und lauschen der tosenden See. Unser Treiben wird dabei argwöhnisch und verständnislos von den kampflustigen Ochsen beäugt, mit denen wir uns den Weg dorthin teilen dürfen… oder müssen.

Zum Abschluss überzeugen wir uns noch bei den „Pu Pu Springs“, dass ihnen wirklich das sauberste Wasser der Welt entspringt. Und tatsächlich! Die sekündlich (!) 14.000 (!) hervor sprudelnden Liter Wasser sind so klar, dass jede einzelne Pflanze am Grund erkennbar ist – und dieser ist viele Meter tief! Allein beim Hineinschauen bekommen wir schon Durst!

Doch langsam heißt es Abschied nehmen und wir setzen für unsere verbleibenden zwei Neuseeland-Wochen und letzten Abenteuer wieder auf die Nordinsel über…

In diesem Sinne:
Freut Euch auf einen echt „heißen Strand“…!

Eure Christina mit dem Paparazzo Kai

Satz der Woche:
„Das war früher aber alles noch nicht da!“
Kais erste Neuseelandreise liegt sage und schreibe elf Jahre zurück.
Seinen Erzählungen entnehme ich, dass das Land damals von der Zivilisation quasi noch gänzlich unberührt war, die Menschen zu den freundlichsten Wesen der Welt zählten und es wohl die Insel der Glückseeligkeit gewesen sein muss. Der Geruch des (Tourismus-)Goldes wehte damals noch nicht durch die Straßen und entsprechend karg war es um die Infrastruktur bestellt.
Heute hat Neuseeland, nicht nur dank „Herr der Ringe“, seinen festen Platz auf der Touristen-Weltkarte gefunden und ist für viele zum Sehnsuchtsort geworden. Entsprechend kommerzialisiert kommt das Land inzwischen daher.
Einen „Anfänger“ wie mir springt die atemberaubende Schönheit des Landes trotzdem jeden Tag aufs Neue an und sorgt für kontinuierliche „Ahhhs“ und „Ohhhhs“.
Kai hingegen entwickelt den Sport „für Fortgeschrittene“: Einmal täglich gilt es ein Objekt zu finden, das er mit einem verächtlichen „Das war früher aber alles noch nicht da!“ bedenkt.

Wieder was gelernt:
Frech, frecher, Kea!
Die neuseeländischen Alpen werden unter anderem vom einzigen Bergpapagei der Welt bewohnt: dem Kea, gerne auch „Mountain Clown“ genannt.
Die Attribute „grün, schlau und mitunter zerstörerisch“ beschreiben ihn wohl am treffendsten. Von ungezügelter Neugier getrieben und mit reichlich Appetit gesegnet hat das lustige Federvieh sehr schnell gelernt, dass es sich geradezu anbietet an Ampeln oder anderen „Wartesituationen“ auf dumme Touristen zu warten und dort mit Unschuldsblick um Essen zu betteln. Das Geschäftsmodell scheint so gut zu funktionieren, dass die Keas inzwischen ihre festen „Standplätze“ haben.
Wenn es mal nicht schnell genug geht oder der Kea vom reinen Übermut geritten wird, kann es passieren, dass im Eifer des (Essens-) Gefechts auch mal ein Hut oder Schuh eines Touristen dran glauben muss…

Written by Christina Ildikó in: Neuseeland | Tags:

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